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10.07.2012, 16:26 Uhr | Übersicht | Drucken
Brandenburg fragt: Quo vadis Europa?

Auf Initiative von Knut Abraham und unter Leitung von Stephan Raabe, dem Leiter des Bildungswerks Potsdam der Konrad-Adenauer-Stiftung, fand nunmehr bereits im dritten Jahr das europapolitische Fachgespräch in Kloster Zinna statt.

Das Brandenburg-Podium zu Europa: Barbara Richstein, Michael Stübgen, Dr. Christian Ehler und Stephan Raabe.
 
Kloster Zinna - Zu der inzwischen traditionellen Tagung kamen zahlreiche Experten und Aktive sowie Bürger aus ganz Brandenburg zusammen, um mitten in der Euro-Krise zu beraten, was die jüngsten Entwicklungen für Brandenburg bedeuten. Das lebhafte Interesse wurde durch die Teilnahme hochrangiger Vertreter aus dem Verbands- und Gewerkschaftsbereich unterstrichen, etwa durch Hartmut Ziehlke, den Landesvorsitzenden der Europa-Union Brandenburg, Gunter Smits, Vorsitzender der Gewerkschaft DHV, sowie Mathias Blank, der sowohl die CDA wie auch die Paneuropa-Union vertrat.
Die Tagung wurde mit einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde eröffnet. Dr. Christian Ehler, brandenburgisches CDU-MdEP, Michael Stübgen, MdB und europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie Barbara Richstein MdL und europapolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion in Potsdam, analysierten und berieten die aktuelle europapolitische Lage für Brandenburg.
Mit der Situation in Frankreich nach dem Wechsel im Präsidentenamt und nach den Parlamentswahlen beschäftigte sich anschließend Prof. Dr. Henri Ménudier, Deutschlandexperte der renommierten Pariser Universität Sorbonne. Barbara Richstein moderierte die lebhafte Aussprache.
Als weitgehend haltlos bezeichnete Hans Kaiser, Leiter des Auslandsbüros der Adenauer-Stiftung in Budapest, in seinem Vortrag die von der politischen Linken gesteuerten Angriffe auf die demokratische Regierung in Budapest unter Ministerpräsident Viktor Orbán.
Über die hoch intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Abgeordneten im Europäischen Parlament sprach der aus dem oberschlesischen Oppeln stammende Berliner Europaabgeordnete Joachim Zeller. Professor Ménudier beleuchtete im Weiteren das 50-Jahres Jubiläum des Elysée-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich. Knut Abraham rundete das intensive Programm mit einer transatlantischen Tour d´horizon ab.


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